Lagertechnik
Zur Lagertechnik gehören nicht nur die Lagereinrichtungen wie Regale oder Flächen, sondern auch die Transportsysteme und die EDV.
Entscheident für den Aufbau des Lagers - und damit die verwendete Technik - ist die Art und Verwendung des einzulagernden Gutes. Es ist offensichtlich, dass Kleidung anders behandelt wird als Computerteile und Streusalz anders als Lebensmittel. Dazu gehören auch die Durchlaufzeiten, die bspw. bei verderblichen Lebensmitteln extrem kurz sind, bei anderen Waren im Extremfall unendlich (Endlagerung). Die Lagertechnik muss hier auf die speziellen Bedürfnisse angepasst werden. Die Anforderungen steigen dabei mit dem Automatisierungsgrad, unabhängig ob es sich um Flächenlager, Palettenlager, Durchlaufregale o.ä. handelt. Zur Königsklasse gehört dabei sicher das vollautomatisierte Hochregallager, wobei dort nicht nur Einlagerung und Auslagerung, sondern auch die gesamte vorgelagerte und nachgelagerte Lagerlogistik automatisch erfolgt. Aus konstruktiven Gründen eignen sich solche Lagertypen eher für Kleinteile. Auch Flächenlager / Flachlager können weitgehend automatisiert werden. Zur Technik gehören hier dann bspw. Gabelstapler, Hubwagen oder fahrerlose Transportfahrzeuge. Je höher der Automatisierungsgrad, desto wichtiger wird die EDV des Lagers. In der Software für Lagerverwaltung werden die sensorischen Daten (Bildverarbeitungssysteme) genauso ausgewertet wie die Ressourcen, die Aufträge und Produktionsdaten. Zur Lagertechnik zählen hier die Rechner, die Sensorsysteme und die Vernetzung. |
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